In elf Rechengängen hatte das Regional-Computermodell Tropfen von oben für uns ermittelt. Die sind jedoch ausgeblieben. Also kein frisches Grün am Roten Berg. Wir werden es verkraften.
Ein traumhafter Sommer geht nun sachte zu Ende. Von den 107 Tagen seit 29. Mai hatten wir zwar nur 20 mit richtig starkem Wind, aber 104 haben wir als „gleitfähig“ aufgezeichnet. Wer sich also nicht zu schade war, in die Abteilung mit größeren Segeln und viel Volumen zu greifen, musste nie mehr als einen Tag mit zweitrangigen Alternativen füllen.
Wenn das Global-System richtig rechnet, dürfte dann im letzten Monatsdrittel unser Energie-Lieferant, das Hoch über den Azoren seine von uns so geschätzte Position aufgeben. Macht sich fett über Nordeuropa. Aber wir haben es ja schon recht häufig beoachtet: Rechnungen über so lange Zeiträume decken sich zu selten mit der Wirklichkeit.